Das Innsbrucker Planungsbüro ATP architekten ingenieure hat eine App entwickelt, die Gebäudedatenmodellierung (BIM) in Virtual Reality darstellt. Die Anwendung richtet sich an Bauherren und Auftraggeber, nicht an Fachplaner.

BIM ist in der Planungspraxis etabliert, bleibt für Auftraggeber aber oft abstrakt. ATP setzt VR als Kommunikationsmittel ein, um Gebäudemodelle erlebbar zu machen. Damit adressiert das Büro ein praktisches Problem: Laien können räumliche Datenmodelle schwer visualisieren.

Der Ansatz könnte ein Branchensignal sein. Wenn sich mehr Planungsbüros VR-Technologie für die Kundenkommunikation zunutze machen, könnte BIM schneller von einer Fachplanung-Domäne zur Standard-Kommunikationsebene zwischen Planer und Auftraggeber werden. Das hätte Konsequenzen für Prozessabläufe und Softwareanforderungen in der Branche.