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Die Schweiz baut auf Kreislauf: Materialpässe, Re-Use und ein Rohstofflager im Bestand

Das Bauwesen verursacht den Löwenanteil der Schweizer Abfälle – doch zwischen hohen Verwertungsquoten beim mineralischen Rückbau und einer Re-Use-Praxis im Promillebereich klafft eine Lücke, die Materialpässe und kantonale Vorschriften nun schliessen sollen.

Kein anderer Wirtschaftszweig prägt den Schweizer Stoffhaushalt so stark wie das Bauen. Rund 62 Mio. Tonnen Rohstoffe fliessen jährlich in Bauwerke, gleichzeitig stammen 84 Prozent des nationalen Abfallaufkommens aus der Bauwirtschaft. Die mineralische Verwertung läuft auf hohem Niveau – beim reinen Beton bis zu 96 Prozent –, doch die eigentliche Kreislaufidee, ganze Bauteile wiederzuverwenden statt zu schreddern, steckt in der Schweiz noch in den Anfängen. Materialpässe nach dem Madaster-Modell, das Merkblatt SIA 2032 zur grauen Energie und kantonale Pilotprojekte markieren den Übergang vom Downcycling zur echten Zirkularität.

Dieser Branchenreport (6 Kapitel) analysiert Markt, Recht, Förderung, Technik und Praxis — mit 9 belegten Quellen.

Die Schweiz baut auf Kreislauf: Materialpässe, Re-Use und ein Rohstofflager im Bestand — Baudesign Aktuell 2026.2 — Baudesign Aktuell Schweiz